Pressemitteilung

Kandidaten-Interview mit Robert-Martin Montag zur Europawahl

4. Februar 2019 - Pressemitteilung

Auf dem Europaparteitag am 27. Januar ist Robert-Martin Montag als gemeinsamer Kandidat der ostdeutschen FDP-Landesverbände auf den aussichtsreichen Platz 7 der Bundesliste gewählt worden. Mit ihm geht unser Landesverband gestärkt in die Europawahl am 26. Mai. Wir haben mit Montag über seine Ziele gesprochen.

Herr Montag, Sie sind seit Sonntag offiziell Kandidat der ostdeutschen FDP-Landesverbände zur Europawahl. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?

Ich habe ein Motto, dass mich mein politisches Leben bisher begleitet hat: wenn etwas nicht rund läuft, es aber wert ist darum zu kämpfen, dann engagiere Dich und mache es besser! Für meine Generation ist Europa und sind die damit verbundenen Freiheiten nicht mehr wegzudenken. Ich ducke mich nicht weg, wenn es darum geht, die europäische Idee voran zu bringen und Europa in besserer Verfassung kommenden Generationen zu übergeben.

Die Europäische Union steht vor vielfältigen Aufgaben. Welchen Schwerpunkt werden Sie im Wahlkampf und in Ihrer möglichen Parlamentsarbeit setzen?

Ganz klar zwei Dinge: Politik für den Mittelstand zu machen und Rahmen für innovative Gesundheitspolitik zu setzen. In beiden Bereichen sind die Herausforderungen Vielfältig. KMU: hier will ich dafür sorgen, dass es gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen KMU und den großen Playern gibt. Daher muss vor allem die bürokratische Belastung der KMU sinken, da diese überproportional belastet sind. Für uns Flächenländer spielt die Frage digitaler Gesundheitsleistungen eine erhebliche Rolle. Hier brauchen wir einheitliche europäische Standards, um die Interoperabilität sicherzustellen. Zudem brauchen wir mehr Investitionen in Innovationen in diesem sensiblen Bereich. Dies dürfen wir nicht nur den Amerikanern oder Chinesen überlassen. Es ist eine Chance für Europa!

Wie planen Sie, Ihren Wahlkampf zu gestalten? Wird man Sie auch in Brandenburg antreffen?

Gerade prasselt eine ganze Menge auf mich ein. Das ist schon der Wahnsinn und ich muss mich erst einmal orientieren. Wer mich aber kennt weiß: mein Wort gilt und ich werde mir den Hintern aufreißen, damit wir auch in Brandenburg erfolgreich sind. Zur Europawahl und darüber hinaus. Denn Erfolg ist immer eine Teamleistung!