Pressemitteilung

Keine Gesinnungsschnüffelei bei Lehrkräften!

11. Oktober 2018 - Pressemitteilung

Die FDP Brandenburg lehnt die vom AfD-Landesverband geplante Einführung eines Meldeportals für Lehrkräfte entschieden ab. „Solche Gesinnungsschnüffelei lehnt an Zeitperioden deutscher Geschichte, die es nicht im Ansatz wieder geben darf.“, kritisiert Generalsekretärin Jacqueline Krüger. „Wer missliebige Lehrerinnen und Lehrer öffentlich an den Pranger stellt, schädigt nicht nur prüf- und beweislos deren fachliches Ansehen. Er provoziert auch persönliche Übergriffe auf Pädagogen. Ich erwarte, dass die Landesregierung rechtliche Schritte gegen dieses Vorhaben prüft.“, so Krüger.

„Es gibt Mittel und Wege sich im Zweifel über Lehrkräfte zu beschweren, eine parteigebundene Plattform ist hierfür mit Sicherheit nicht der richtige Weg. Und während die AfD sich in erster Linie über mögliche kritische Äußerungen gegen sie Gedanken macht, beschäftigen wir uns besser mit der Verbesserung der Brandenburger Bildungspolitik. Indem wir die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und das Lernumfeld der Schüler und Schülerinnen verbessern, sorgen wir für weniger Unterrichtausfall und moderne Klassenräume, geben wir Schulen mehr Gestaltungsspielräume. Es gibt viel zu tun an Brandenburgs Schulen. Ein Klima dem Misstrauens und der Bespitzelung zu fördern, gehört nicht dazu und ist einem demokratischen Land unwürdig.“