Pressemitteilung

Hebammenversorgung stärken!

3. April 2018 - Pressemitteilung

Die FDP Brandenburg fordert zügige Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung werdender und junger Familien mit Hebammen. Hierzu haben die Liberalen auf ihrem Landesparteitag Mitte März einen entsprechenden Beschluss gefasst, der konkrete Schritte zu Ausbildung, Anstellung und Arbeitsbedingungen von Hebammen beinhaltet.

Neben einer deutlich besseren Entlohnung der Tätigkeit sollen auch die vor wenigen Jahren eingeführten Maßnahmen zur Dämpfung der Berufshaftpflicht-Prämien jährlich geprüft und angepasst werden. Zudem soll der Bund den Landesverbänden der Krankenkassen die rechtliche Möglichkeit eröffnen, Selektivverträge mit den Hebammenverbänden abzuschließen, in denen Sicherstellungszuschläge vereinbart werden.

Landesseitig sollen die Themen Geburt und weibliche Biologie stärker in den Schulunterricht integriert werden. Unter anderem sollen hierzu auch Hebammen in die Unterrichtsgestaltung eingebunden werden. Stärker an den Bedürfnissen dieser Berufsgruppe ausgerichtet werden soll auch die gemeinsame Krankenhausplanung Berlin-Brandenburg, indem stärker auf Geburtsmedizin und den Erhalt von Kreißsälen abgestellt wird.

Jacqueline Krüger, FDP-Generalsekretärin und dreifache Mutter erklärt hierzu: „Kaum etwas ist schlimmer, als sich als werdende Familie medizinisch nicht ausreichend versorgt zu fühlen. Kassen und Berufsverbände, aber auch die Politik in Land und Bund können hier deutlich mehr tun, um den Berufsstand und damit die Versorgung in allen Teilen des Landes langfristig zu sichern. Die Politik muss sich viel enger an den realen Bedürfnissen der Menschen orientieren und deutlich schneller reagieren. Auch hieran wird sich entscheiden, wie familienfreundlich Brandenburg künftig sein wird.“