Liberale Senioren Brandenburg
Kontakt:Vorsitzender:
Josef H. Mayer
Tel.: 0331 / 7403960
E-Mail: potsdamer.lis@web.de
Wer wir sind
Wir sind ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Land Brandenburg, die sich für die Belange der älteren Generation interessieren und für diese in Politik und Gesellschaft eintreten wollen; denn für viele Positionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist die Erfahrung und Kompetenz der Älteren eine wichtige Grundlage.
Wir fordern die Anerkennung der Interessen und den Respekt vor der Lebensleistung älterer Menschen.
Wir wollen gute Bedingungen für diejenigen, die pflegebedürftig und gebrechlich sind, aber auch Entfaltungsmöglichkeiten für diejenigen, die noch aktiv sein wollen und können.
Mit unseren Überzeugungen stehen wir den Freien Demokraten nahe. Sie brauchen aber nicht FDP-Mitglied zu sein, um bei uns mitzumachen. Eine Mindestaltersgrenze haben wir ebenfalls nicht. "Schnuppern" ist möglich !
Liberale Senioren fordern
- die Angleichung der Berechnung der Ost- an die der Westrenten
- die Förderung seniorengerechter Wohnformen, Mehrgenerationenhäuser, Wohngemeinschaften, betreutes Wohnen; dazu müssen die baurechtlichen Bestimmungen flexibler werden
- Förderung von Freiwilligenagenturen zur Aktivierung insbesondere des ehrenamtlichen Engagements Älterer
- Förderung generationenübergreifender Aktionen, wie z.B. Ausbildungspatenschaften oder "business angels"
- Seniorengerechte Angebote in vielen Bereichen des täglichen Lebens von Nachmittagsvorstellungen im Theater bis hin zu seniorengerechtem Warenangebot in Supermärkten
- mehr Sicherheit im öffentlichen Raum; Maßnahmen gegen Gewalt gegenüber Älteren
- Seniorenbüros zur Bündelung von Angeboten und Hilfen für Ältere
- mehr Unterstützung beim Umgang mit moderner Technik ( z.B. Computer, Internet und Handys)
- wirkungsvollere Kontrollmechanismen für Pflegeheime hin zu verstärkter Ergebniskontrolle, Reduzierung bürokratischen Papierkrams zugunsten von mehr Zeit für die Pflegebedürftigen
- für Pflegebedürftige schnell erreichbare, unabhängige und passgenaue Beratung über Leistungsangebote, Leistungsansprüche und Pflegeanbieter
- Einführung einer "Sorgen-Hotline" für pflegende Familienangehörige und Förderung des Einsatzes von Pflegebegleitern
- Ausweitung der ärztlichen Betätigungsfelder, die vor allem Älteren zugute kommen, wie z.B. Geriatriezentren für Gesundheitspflege
Vorstand der Liberalen Senioren LV Brandenburg gewählt
Potsdam, 29.10.08. Einen neuen Vorstand hat die Mitgliederversammlung der LIBERALEN SENIOREN, Landesverband Brandenburg, in Potsdam gewählt. Als Vorsitzender wurde der Potsdamer Rechtsanwalt Josef H. Mayer für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Zu seinem Stellvertreter wurde Winfried Soßna gewählt, zur Beisitzerin Madelaine von Buttlar. Schatzmeister ist wieder Rudolf Handrich.
Die Mitgliederversammlung beschloss, im bevorstehenden Landtagswahlkampf die FDP insbesondere mit ihren Forderungen nach mehr politischer Teilhabe der Älteren und besserer Förderung des ehrenamtlichen Engagements der Senioren zu unterstützen.
"Im Klartext heißt die Forderung nach politischer Teilhabe für uns Liberale Senioren, dass wir Älteren uns in politische Entscheidungen mehr einmischen wollen, gleichberechtigt mit der jungen Generation. Und ehrenamtliches Engagement heißt beispielsweise die bessere Nutzung der Erfahrungen älterer Menschen durch sog. Seniorenbörsen", sagte der wiedergewählte Vorsitzende Josef H. Mayer.
Liberale Senioren fordern Rentenerhöhung
Potsdam, 27.02.08. Eine schrittweise Angleichung der Ostrenten an die Westrenten und bundesweit eine deutliche Rentenerhöhung, die zumindest den Kaufkraftverlust ausgleicht, fordert der Landesverband Brandenburg der Liberalen Senioren, der der FDP nahe steht.
"Die Brandenburger Landesregierung muss sich endlich bei ihren Parteifreunden in der Bundesregierung und im Bundestag mit Nachdruck dafür einsetzen, dass nach fast 18 Jahren der Wiedervereinigung die schrittweise Angleichung der Ost- an die Westrenten beginnt", sagte der Vorsitzende der Brandenburger Liberalen Senioren, Josef H. Mayer. "Man hat den Eindruck, dass dem Ministerpräsidenten und SPD-Landesvorsitzenden Matthias Platzeck die Rentnerinnen und Rentner in seinem Bundesland ziemlich egal sind. Getan hat er für die Senioren jedenfalls bisher so gut wie gar nichts", sagte Mayer.
Die wirtschaftliche Lage der Seniorinnen und Senioren in den neuen Bundesländern sei im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass sie zu 90 % ausschließlich Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung haben. Im Vergleich dazu erhielten in den alten Bundesländern mehr als 40 % der Rentnerinnen und Rentner darüber hinaus eine Betriebsrente. In den letzten Jahren seien den Seniorinnen und Senioren zahlreiche Belastungen zugemutet worden: u.a. de facto Nullrunden bei der Rente ohne Inflationsausgleich, die Verdoppelung des Beitrags zur Pflegeversicherung, Zuzahlungen im Gesundheitswesen und nicht zuletzt die Erhöhung der Mehrwertsteuer, so die Liberalen Senioren.
"Die Rentenversicherung fährt bundesweit eher früher als später an die Wand", warnte Mayer. Wegen der vielen Geringverdiener und gebrochenen Arbeitsverläufe bleibe für viele Menschen der nachfolgenden Generation im Alter nur noch die Grundsicherung. "Wenn da nicht umgehend am Rentensystem gearbeitet wird, bedeutet es schon in zehn oder zwanzig Jahren: wer alt ist, ist automatisch auch arm. Für uns Liberale Senioren ist diese Vorstellung unerträglich", so der Landesvorsitzende der Brandenburger Liberalen Senioren.


