Brandenburg entlasten, Tegel retten!

Auch Brandenburg braucht Tegel.

In der Metropolregion Berlin-Brandenburg leben mehr als 4,5 Mio. Menschen, die auf eine funktionierende und für alle erreichbare Verkehrsinfrastruktur angewiesen sind. Der BER als Großflughafen der Region Berlin-Brandenburg ist mit seinen zwei Start- und Landebahnen, bereits heute für das sich abzeichnende Fluggastaufkommen von 50 bis 60 Mio. Passagieren pro Jahr zu klein. Eine große Mehrheit der Berliner ist für die Offenhaltung des Flughafens Tegel in Berlin. Dazu ist aber die Zustimmung Brandenburgs erforderlich. Eine Schließung Tegels – womöglich gegen den Bürgerwillen – liefe zwangsläufig auf den Bau einer dritten Start- und Landebahn beim BER hinaus. Die weiteren Belastungen hieraus würden ebenfalls die Brandenburger tragen müssen.

Der BER ist zu klein

Der Flughafen BER soll maximal 27 Millionen Passagiere im Jahr bewältigen können. Bereits im Jahr 2014 sind an den Berliner Flughäfen 28 Millionen Passagiere abgefertigt worden und jedes Jahr kommen etwa 2 Millionen Passagiere hinzu.

Zwei Flughäfen verteilen die Last des Zubringerverkehrs

In den letzten Jahrzehnten konnte sich der Fluganreiseverkehr auf den Ost- und Westteil der Stadt verteilen. Die einseitige Belastung des Ostens durch den BER könnte den Verkehrskollaps der Stadt bedeuten.

Flughäfen bieten Sicherheit

Alle Metropolen der Welt haben mehr als einen Flughafen, um in Notfällen in kurzer Entfernung einen Ausweichflughafen zu haben. Die Hauptstadt von einem einzigen Flughafen abhängig zu machen, ist schlicht fahrlässig.

TXL erwirtschaftet Gewinn

Im Gegensatz zum Milliardengrab BER, erwirtschaftet der Flughafen Tegel Jahr für Jahr einen operativen Gewinn – zuletzt 88 Millionen Euro im Jahr 2014, die dem Land Berlin zum Beispiel für Schulen, Straßenbau und Sicherheit zur Verfügung stehen und wegfallen würden.