FDP Brandenburg -

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09.08.2005

Linkspartei (PDS) verführt die Jugend zu "Schöner leben mit Drogen". Wahlkampf wird zum Werbefeldzug für völlige Drogenfreigabe.

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Der Brandenburger FDP-Spitzenkandidat zur Bundestagswahl Heinz Lanfermann hat den Bundesvorsitzenden der Linkspartei (bisher PDS) Lothar Bisky aufgefordert, sofort dafür zu sorgen, dass die heute im Bundestagswahlkampf in Grimma beginnende Werbetour für die völlige Freigabe von Drogen – so auch z.B. Heroin – gestoppt wird. Diese Aktion sei unverantwortlich, führe junge Menschen ins Unglück und sei ein Schlag gegen alle Eltern, die ihre Kinder zu einem selbstbestimmten Leben erziehen und vor Drogenabhängigkeit bewahren wollen.

Anlass für Lanfermanns Äußerung ist, dass die jugendpolitische Sprecherin der Linkspartei in Sachsen, Juliane Nagel, die Legalisierung aller Drogen gefordert hat. Die Linkspartei.PDS startet heute in Grimma (Sachsen) ihre Wahlkampf-Jugendtour unter dem Motto "Schöner leben mit Drogen". Dabei will die Linkspartei-Jugend nicht nur Cannabis freigeben, sondern sämtliche Rauschmittel, wozu auch Heroin, Speed oder Extacy gehören. Dazu wurde erklärt, dass bei der Wahlkampftour mit Jugendlichen über Drogenlegalisierung und „selbstbestimmten Drogenkonsum“ diskutiert werde. Nagel hatte weiter gefordert, die Entscheidung für oder gegen Drogen solle nicht von Staat oder Wirtschaft reguliert, sondern in die Hände eines jeden selbst gelegt werden.
Heinz Lanfermann äußerte sich entsetzt über diesen Wahlkampfauftakt der Linkspartei:
Um Wählerstimmen bei jungen Menschen zu gewinnen, wird ihnen unter Missbrauch des Begriffs Selbstbestimmung eine Ideologie vermittelt, die genau in das Gegenteil, nämlich Abhängigkeit und Verlust des selbstbestimmten Lebens, führt. Nachzulesen ist das auch im Internet, wo auf der Seite „linxxnet.de/aktuell/drogentour05.htm“ für diese Drogentour geworben wird. Dabei wird auch die flächendeckende Einrichtung von Drogenkonsumräumen gefordert und die Hinnahme von Abhängigkeit propagiert, weil es ein „Recht auf Rausch“ gäbe. Auf die Reaktion der brandenburgischen Linkspartei (PDS) darf man jetzt gespannt sein, hat sie doch gerade den umstrittenen Richter Neskovic auf den Listenplatz 4 zur Bundestagswahl gesetzt, der ebenfalls das „Recht auf Rausch“ propagiert hatte.


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