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01.02.2008

Konzertierte Unfähigkeit verhindert gute Bahnanbindung des BBI Berlin-Schönefeld

zum Herunterladen: 080801_Konzertierte_Unfaehigkeit_verhindert_gute_Bahnanbindung_des_BBI_Berlin-Schoenefeld.pdf (47,33 KB)

Zur mangelhaften Bahnanbindung des Flughafens BBI und den Äußerungen des Brandenburger Verkehrsministers Reinhold Dellmann (SPD) erklärt der Bundestagsabgeordnete und FDP-Landesvorsitzende Heinz Lanfermann:

Die Verantwortlichen beim Bund in Berlin und in Brandenburg machen sich vor aller Welt lächerlich, wenn sie es nicht schaffen, zum Start des Flughafens BBI eine günstige, schnelle und dem Kundenaufkommen angemessene Bahnanbindung zu gewährleisten. Eine ungewisse Fertigstellung von Dresdner Bahn und Ostanbindung sowie ein Provinztakt von nur 30 Minuten sind unerträglich. Daher sind die Äußerungen von Verkehrsminister Dellmann (SPD), es "gäbe nichts schlecht zu reden" oder man spreche über "Luxusprobleme", einfach unpassend und zeigen die Ratlosigkeit der Landesregierung, mit einem Problem umzugehen, für dessen Lösung viele Jahre Zeit gewesen wäre.

Wer jetzt aber so tut, als würde sich irgendwann mit dem Bau der Dresdner Bahn und der Ostanbindung das Problem von alleine lösen, der zeigt, dass er das eigene Vorhaben nicht mehr ernst nimmt. Beim pressewirksamen Spatenstich waren noch die frohen Gesichter der Minister zu sehen, mittlerweile reicht es nur mehr für ein mühsames Lächeln. Von den Gesichtern der Fluggäste, die am Bahnsteig lange warten und sich in die wenigen Züge zwängen müssen, gar nicht zu reden.


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