15.04.2008
Goetz: Bessere Bildung für Brandenburg
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Im Nachgang zum Landesparteitag der FDP Brandenburg am 12.4.2008 erklärt der Generalsekretär der FDP Brandenburg Hans-Peter Goetz:„Bessere Bildung für Brandenburg“, so lautet der Titel des vom Landesparteitag der FDP Brandenburg gefassten Beschlusses. Kleine Menschen brauchen kurze Wege und kleine Klassen, um große Leistungen in der Schule zu vollbringen. Statt Schülern durch weggesparte Schulen immer längere Schulwege zuzumuten, sollen kleinere Schulen in der Fläche das Bildungsangebot sichern. Die Absenkung der Mindestschülerzahlen und die Umsteuerung der durch den Schülerrückgang freiwerdenden Ressourcen ermöglichen qualitativ hochwertige Schulen.
„Kleinere Klassen und Lerngruppen sind pädagogisch wertvoll, denn sie ermöglichen individuellere Bildungs- und Förderungsmöglichkeiten. Sie stärken somit die Qualität der schulischen Angebote“, so Friedhelm Boginski, Eberswalder Bürgermeister und davor Realschulleiter. Gute Schulen vor Ort seien ein Standortfaktor - gerade für junge Familien. Nicht nur, wo der Staat es selbst nicht richten könne, sei Platz für Schulen in freier Trägerschaft. Vielmehr sorgen freie Schulen für Wettbewerb um das beste schulische Angebot und müssen deshalb vom Land gleichbehandelt werden. Er kritisierte in diesem Zusammenhang die Ankündigung von Minister Rupprecht (SPD), freie Schulen auch dann nicht genehmigen zu wollen, wenn diese die Genehmigungsvoraussetzungen erfüllen würden.
Schulen brauchen mehr Freiheit, um neue Konzepte für eine individuellere und gezieltere Förderung anzugehen und den jungen Menschen das Rüstzeug für ein erfolgreiches Studium und Berufsleben zu vermitteln. Dazu müssen Schulen die Freiheit haben, Lehrpersonal selbst auszuwählen und mit echter Budgethoheit Wissen gezielt zu vermitteln. Individuellere Beschulung, Gruppenarbeit und auf die Schüler zugeschnittene Lernpläne ermöglichen das. So sollen den jungen Menschen Tugenden wie Respekt, Verantwortung und Toleranz vermittelt werden. Zentrale Leistungsüberprüfungen stellen dabei die Vergleichbarkeit der Leistungen sicher.
Mehr Freiheit ist gut für Brandenburg und seine Bürger – übrigens nicht nur in der Schule.


