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03.06.2010

Gregor Beyer: Mehr Transparenz bei Arztbehandlungen durch Patientenquittung

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Bessere Informationspolitik der Kassen soll Rechte der Patienten stärken
Steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen soll mit mehr Transparenz und verstärktem Kostenbewusstsein der gesetzlich Krankenversicherten begegnet werden. Wie bisher privat Versicherte sollen sich künftig auch gesetzlich versicherte Patienten Rechnungen über die ärztliche Behandlung ausstellen lassen, um Umfang und Kosten der Behandlung besser prüfen zu können. Dies schlägt der gesundheitspolitische Sprecher FDP-Landtagsfraktion Gregor Beyer in seiner heutigen Plenarrede zur Verbraucherschutzpolitischen Strategie für Brandenburg vor (TOP 3).
„Den Reformprozess, den Bundesgesundheitsminister Rösler auf Bundesebene mit dem Arzneimittelsparpaket eingeleitet hat, müssen wir auf Landesebene in Form eines verbesserten, weil nachvollziehbaren Kostensystems fortsetzen. Damit erhöhen wir die Transparenz bei den Behandlungen und stärken die Position der Versicherten“, sagte Beyer.
Der Gesundheitspolitiker möchte beim Thema Kostentransparenz auch die gesetzliche Krankenversicherung stärker in die Pflicht nehmen. „Derzeit geben die gesetzlichen Krankenkassen keine Auskunft darüber, welche Kosten die Behandlungen jedes Versicherten verursachen. Mittelfristig müssen wir diese Praxis beenden und die Gesetzliche Krankenversicherung dazu bringen, ihre Versicherten in regelmäßigen Abständen über Umfang und Kosten der Behandlungen zu informieren. Mehr Eigenverantwortung und ein stärkeres Kostenbewusstsein bei den Versicherten führen zu sinkenden Ausgaben für medizinische Behandlungen“, sagte Beyer.


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