12.05.2010
Andreas Büttner: Ausbildung an Erfordernisse des Marktes anpassen
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Arbeitsmarktpolitik der FDP stärkt betriebliche AusbildungDer arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Andreas Büttner hat die Vorschläge der FDP zur Reform des Ausbildungssystems präzisiert: „Wir wollen die Ausbildung in Betrieben stärken, deshalb setzen wir uns auch für eine Stärkung des Dualen Ausbildungssystems ein“, sagte Büttner. „Überbetriebliche Ausbildung ist eine wichtige Möglichkeit für kleine Betriebe, damit sie ebenfalls qualifizierte Ausbildung anbieten können.“
Hingegen lehnt die FDP das überholte Modell der außerbetrieblichen Ausbildung ab: „In diesem Bereich wird öffentliches Geld verschleudert, weil die öffentlichen Ausbildungsträger häufig am Bedarf vorbei ausbilden“, sagte Büttner. Besser sei die Anbindung der Ausbildung an Betriebe, dadurch sei zugleich ein wünschenswerter „Klebeeffekt“ zu erreichen; Auszubildende könnten in vielen Fällen von den Betrieben übernommen werden, in denen sie gelernt haben. Dass der Ausbildung in Betrieben Vorrang vor außerbetrieblichen Einrichtungen gegeben werden muss, belegt die Gemeinsame Fachkräftestudie Berlin-Brandenburg, die vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg in Auftrag gegeben wurde.
Zu den Vorschlägen der FDP hat sich Sozialminister Baaske bereits abschätzig geäußert. Weder die Handlungsempfehlungen aus der Fachkräftestudie noch die Vorschläge der FDP werden vom Ministerium berücksichtigt. Stattdessen wiederholen Repräsentanten der roten Regierungsparteien immer wieder starr ihre Forderung nach einem Mindestlohn von 7,50 Euro. Dazu sagte Büttner: „Durch Mindestlöhne wird gering qualifizierten Menschen der Weg in den Arbeitsmarkt versperrt; dies gilt besonders in strukturschwachen Regionen Brandenburgs. Den Linken fällt offenbar nichts anderes mehr ein, als nur an ihrem ideologischen Projekt Mindestlohn festzuhalten.“


