03.03.2010
Hans-Peter Goetz: Bei Sicherheit nicht nachlassen
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FDP: Kriminalitätsstatistik zeigt Entwicklung unzureichend aufDie FDP Fraktion im Brandenburger Landtag warnt davor, nach der heute vorgelegten Kriminalitätsstatistik die Hände in den Schoss zu legen. „ Der Rückgang bei den Straftaten ist sehr einfach zu erklären“, so Fraktionschef Hans-Peter Goetz. Allein der Wegfall der Grenzkontrollen schlage sich in der Statistik deutlich nieder. „Wo nicht kontrolliert wird, fallen auch keine Straftaten auf“, warnte er vor einem weiteren Stellenabbau bei der Polizei.
„Wenn die Zahl der Fahrraddiebstähle ebenfalls laut Statistik deutlich zurück gegangen ist, liegt das wohl eher daran, dass viele den Diebstahl ihres Rades gar nicht mehr anzeigen. Oft wird eine Anzeige als nutzlos empfunden“, so Goetz.
Gleichzeitig verweist der Liberale darauf, dass die Interventionszeiten bei der Polizei schon jetzt um 10 Prozent höher liegen, als noch vor 4 Jahren. „2 Minuten länger können im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden“, so Goetz. Diese Zahlen zeigten, dass die Auswirkungen des Stellenabbaus bereits jetzt für die Menschen spürbar würden. Ein weiterer Personalabbau führe zu einer faktischen Privatisierung von Sicherheit, die sich nur noch Reiche leisten könnten.


