25.01.2010
Heinz Lanfermann, MdB: Weltkulturerbemittel für Schlösser und Gärten verwenden
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Der Potsdamer Bundestagsabgeordnete und FDP-Landesvorsitzende Heinz Lanfermann hat sich gegen den Vorschlag der CDU-Bundestagsabgeordneten Katharina Reiche ausgesprochen, Gelder aus dem Weltkulturerbeprogramm für den Wiederaufbau der Garnisonkirche zu nutzen:Die Mittel aus dem Weltkulturerbeprogramm sind, soweit Potsdam betroffen ist, zweckbestimmt für die sich teils in marodem Zustand befindlichen Schlösser und Gärten. Für den Wiederaufbau der Garnisonkirche können und sollten sie nicht verwendet werden. Wenn Spenden von privater Seite nicht in ausreichendem Maße zusammenkommen, weil das Projekt Wiederaufbau der Garnisonkirche die Menschen eben nicht so sehr bewegt wie dies beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche der Fall war, kann dies nicht den Zugriff auf öffentliche Gelder rechtfertigen.
Wenn die Mittel aus dem Weltkulturerbeprogramm für Potsdam bisher nicht vollständig abgerufen worden sind, muss die Ursache dafür geklärt werden. Es müssen Wege gefunden werden, damit diese Gelder doch noch den Schlössern und Gärten zugute kommen können. Dafür sollte sich jeder, dem Potsdam am Herzen liegt, einsetzen. Das gilt gerade auch im „Luisenjahr“ 2010, in dem des 200. Todestages der preußischen „Königin der Herzen“ gedacht wird, die mit ihrem Einfluss die Reformen in Preußen gefördert hat, und im nahen zeitlichen Vorfeld des „Friedrichjahres“ 2012.


