FDP Brandenburg -

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24.06.2010

Andreas Büttner: Wer bestellt, muss auch bezahlen!

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Kommunen dürfen nicht auf den Kosten der Kleinkinderbetreuung sitzen bleiben

Die heutige Anhörung im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport zur Novellierung des brandenburgischen Kita-Gesetzes bestätigt die Forderungen der FDP-Fraktion: „Die Anhebung des Betreuungsschlüssels begrüßen wir ausdrücklich, dies kann aber nur ein erster Schritt hin zu einer besseren Betreuung sein“, sagte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Andreas Büttner.
„Wir teilen die Bedenken des Städte- und Gemeindebundes, denen zu Folge viele Kosten wieder an den Kommunen hängen bleiben“, sagte Andreas Büttner. „Wer bestellt, muss auch bezahlen und darf sich nicht auf Kosten der Kommunen selbst loben.“
Auch die Sprachförderung in den Kitas müsse besser finanziert werden: Der Ministerpräsident versprach vor der Wahl die Verdoppelung der Landeszuschüsse und nach der Wahl war den Regierungsfraktionen schon die Summe von 1,1 Millionen Euro zu viel, die von der FDP beantragt wurden.
Im Ländervergleich liegt Brandenburg hinsichtlich des Personal-schlüssels in den Kitas auf dem 13. Platz, so dass noch viel aufgeholt werden müsse. „Wir brauchen einen Betreuungsschlüssel mindestens auf dem Niveau des Bundesdurchschnitts, um qualifizierte frühkindliche Bildung zu gewährleisten und damit die Chancengleichheit für alle Kinder zu sichern“, sagte Büttner.


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