FDP Brandenburg -

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16.01.2010

Lehrermangel verschärft sich weiter

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Beim Bedarf an neuen Lehrerstellen hat sich die Landesregierung aus Sicht der FDP gehörig verrechnet. „Allein in diesem Jahr werden 900 Lehrer aus dem Dienst ausscheiden, es sind aber nur 260 Neueinstellungen geplant“, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Liberalen, Andreas Büttner. Er spricht von einer Vernebelungstaktik der Landesregierung. „Das Finanzministerium versucht gerade, die Zahl der Neueinstellungen schön zu rechnen, das Bildungsministerium weiß von der Taktik aber offenbar nichts und nennt ganz andere Zahlen“, stellt Büttner fest. Gleichzeitig spreche das Bildungsministerium weiterhin von einem bestehenden Lehrerüberhang, um die Situation zu beschönigen.
Fakt sei, dass die Zahl der Lehrer unter rot/rot weiter deutlich sinken werde. „Aktuell haben wir 16.700 Lehrer. Glaubt man dem SPD geführten Bildungsministerium, werden es am Ende der Legislaturperiode 14.900 Stellen sein. Glaubt man dem Regierungspartner, der Linkspartei, sind es dann 15.500 Stellen. Planungssicherheit im Bildungssystem sieht anders aus“, so der Liberale.
Die FDP fordert die Einstellung von mindestens 2500 zusätzlichen Lehrern in den kommenden 4 Jahren. Ein qualitativ hochwertiger Unterricht sei sonst praktisch unmöglich – die Ergebnisse beim Pisa Test würden auf diese Weise bestimmt nicht besser. „Am Ende zahlen unsere Kinder die Zeche“, so Büttner.


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