FDP Brandenburg -

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10.12.2009

Brandenburg spart Bildung kaputt

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Das Land Brandenburg gibt in Relation zum Haushalt am wenigsten für Bildung aus. „Damit halten wir in einem Kernbereich der Landespolitik mal wieder die rote Laterne in der Hand“, kritisiert der Bildungsexperte der FDP, Andreas Büttner. Die öffentlichen Bildungsausgaben betragen seiner Darstellung nach lediglich 18 Prozent des Gesamthaushaltes, weit weniger als in jedem anderen Bundesland. Der Bundesdurchschnitt liege bei knapp 23 Prozent.
„Die Landesregierung darf nicht weiter darauf vertrauen, dass die Bundesregierung immer mehr Geld in Bildung investiert. So verlieren unsere Kinder endgültig den Anschluss, Bildung ist Ländersache“, ärgert sich Büttner. Jeder Cent in diesem Bereich sei eine Investition in die Zukunft Brandenburgs, so der Liberale.
Mit zusätzlichem Geld könne beispielsweise ein Stipendienprogramm für Brandenburg finanziert werden. Mit 300 Euro monatlich sollen die begabtesten Studenten unabhängig vom Einkommen der Eltern gefördert werden. 10 Prozent aller Studenten sollen seiner Ansicht nach in den Genuss der Förderung kommen. „So wird der Wissenschaftsstandort Brandenburg deutlich gestärkt, damit begabte junge Menschen, die Brandenburgs Zukunft sichern wollen, nicht gezwungen werden, in andere Bundesländer abzuwandern“, so Büttner.


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