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25.11.2009

Prof. Martin Neumann: Bologna-Proteste ernst nehmen - gute Bedingungen für Hochschullehre schaffen

zum Herunterladen: 20092511_PM_Neumann.pdf (13,77 KB)

BERLIN. Zu den aktuellen Studentenprotesten erklärt der
hochschulpolitische Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion Martin NEUMANN:

Der Protest hinsichtlich mangelhafter Studienbedingungen muss ernst genommen werden. Es darf nicht - wie so häufig - bei Lippenbekenntnissen bleiben. Vielmehr stehen die Hochschulen in der Pflicht, ihren Spielraum
zu nutzen und die Studiengänge so auszugestalten, dass Studierende von diesem Prozess profitieren. Mehr Praxisbezug, Mobilität, Interdisziplinarität und einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt sind gefordert. Hier müssen die Hochschulen nachbessern.

Andererseits müssen Bund und Länder dafür sorgen, dass bei einer entsprechenden Umstellung die Qualität nicht leidet. Deswegen hat die Koalition beschlossen, den Hochschulpakt in vollem Umfang weiterzuführen, einen Bologna-Pakt aufzulegen, mehr Geld in die Beratung
von Studierenden zu investieren sowie die Studienfinanzierung mittels Stipendienwesen, Studiendarlehen und BAföG-Anpassung abzusichern. Nun müssen auch die Länder zeigen, wie wichtig ihnen die Hochschullehre ist.


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