04.11.2009
Marion Vogdt: Öffentlicher Beschäftigungssektor ist teurer Rohrkreppierer
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FDP kritisiert unglaubwürdige Finanzierungsvorschläge8000 geförderte Arbeitsplätze hatte Rot/Rot angekündigt, doch der Streit um die Finanzierung beginnt noch vor der Regierungsübernahme. "Linken-Vorstandsmitglied Maurer philosophiert sogar über eine weitere Kreditaufnahme, um die enormen Kosten von mindestens 40 Millionen Euro zu bezahlen", ärgert sich die parlamentarische Geschäftsführerin der FDP Fraktion, Marion Vogdt. Wenn Maurer vorrechne, man könne 40 Millionen Euro mit nur 1,6 Millionen Euro Zinsen finanzieren, dann sei das eine Milchmädchenrechnung. Denn dazu kämen schließlich noch die neuen Schulden, die ebenfalls zurückgezahlt werden müssten. "Die Finanzierungsvorschläge für die unsinnigen Projekte von rot/rot werden immer abenteuerlicher", kommentiert Vogdt den Vorschlag.
Aus Ihrer Sicht ist das Projekt auch inhaltlich ein teurer Rohrkreppierer. "Die öffentlichen Jobs bieten den betroffenen Langzeitarbeitslosen doch keinerlei Chancen, der Arbeitslosigkeit endlich langfristig zu entrinnen. Was wir brauchen ist eine bessere Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt", so Vogdt. Das Geld sei daher besser in Bildungs- und Fortbildungsmaßnahmen angelegt. "Damit würden die Chancen für die Menschen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, wirklich verbessert", so Vogdt


