09.03.2007
SPD-Minister wollen BUGA-Städte austricksen
zum Herunterladen: 071009_SPD-Minister_wollen_BUGA-Staedte_austricksen.pdf (56,78 KB)
Zur heutigen Kabinettsentscheidung, die BUGA-Bewerbung der Havelregion vorerst nicht zu unterstützen, erklärt der Landesvorsitzende der FDP Brandenburg Heinz Lanfermann, MdB:Jetzt versuchen es die SPD-Minister Dellmann und Woidke mit einem neuen Trick: Die Havelstädte sollen selber Schuld daran sein, dass die Landesregierung ihnen die Unterstützung für die BUGA-Bewerbung verweigert. Fünf vor Zwölf wird die ach so schwierige finanzielle Lage der Kommunen entdeckt und sorgt sich die Landesregierung nun um deren Finanzierungsanteil. Damit soll nur davon abgelenkt werden, dass die Landesregierung ihnen eine Unterstützung verweigert, die weit unter den 63 Millionen DM, also ungefähr 32 Millionen Euro, liegt, die für die Potsdamer BUGA 2001– Matthias Platzeck war damals Oberbürgermeister – gezahlt wurde. Interessant ist, wo eigentlich die Stimmen der CDU-Minister in diesem Konzert bleiben! Eine Bundesgartenschau ist nicht umsonst zu haben, aber sie ist eine Investition, die sich in vielerlei Hinsicht auszahlt. Sie bringt Touristen in eine der schönsten Regionen und historisch bedeutsamsten Städte Brandenburgs. Außerdem lohnt sie sich für die Bewohner des Havellandes, für einige, weil sie Arbeit schafft und für alle anderen, weil sie die Lebensqualität erhöht. Auch das sind Erfahrungen, die Potsdam seit 2001 machen konnte.


