Bildung und Stärkung des Mittelstandes stehen im Mittelpunkt des FDP-Landtagswahlprogramms
Lanfermann und Goetz wiedergewählt
Falkenberg/Elster. Sowohl der Landesvorsitzende Heinz Lanfermann MdB als auch der Generalsekretär und Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Hans-Peter Goetz, sind auf dem Parteitag der FDP Brandenburg am 4. April in Falkenberg/Elster in ihren Ämtern bestätigt worden.
Die märkischen Liberalen beschlossen auf dem Landesparteitag auch ihr Wahlprogramm zur Landtagswahl am 27. September dieses Jahres. "Starke Mitte für Brandenburg" - das ist das Motto, unter dem die Freidemokraten sich entschieden gegen die Gängelung und Bevormundung des Mittelstandes wenden. Ein weiteres zentrales Thema ist die Bildung. Dabei fordern die Liberalen insbesondere mehr Lehrer, weniger Unterrichtsausfall, mehr Eigenständigkeit für alle Schulen und kurze Wege zur Schule. Besonderes Gewicht wird auch auf die vorschulische Bildung gelegt.
Die Liberalen wollen frischen Wind in den Landtag bringen. "Wir wollen nicht nur den Sprung in das brandenburgische Parlament schaffen, wir wollen unsere Vorstellungen im Rahmen von Regierungsverantwortung umsetzen", betonten Lanfermann und Landtagsspitzenkandidat. Hans-Peter Goetz. Die Liberalen haben sich für die Wahl ein Ergebnis ab acht Prozent aufwärts als Ziel gesteckt.
In einem gesonderten Antrag, der einhellige Zustimmung fand, erteilten die Delegierten allen Vorstellungen über einen "dritten Weg" eine Absage. Sie halten am Konzept der Marktwirtschaft in sozialer Verantwortung fest. Es müssen aber die vorhandenen Kontrollmechanismen wirkungsvoll eingesetzt werden.
Nicht nur durch die Wahl des Veranstaltungsortes im ländlichen Raum, sondern auch in ihrer "Falkenberger Erklärung zum ländlichen Raum" zeigten die märkischen Liberalen, dass sie eine Partei für ganz Brandenburg sind und sich der Belange der Bürgerinnen und Bürger außerhalb der Ballungsräume engagiert annehmen. Die Falkenberger Erklärung enthält eine Reihe von Vorschlägen, wie der ländliche Raum trotz der demografischen Entwicklung l(i)ebenswert gehalten werden kann. Vom Bürgerbus bis zur mobilen Arztpraxis reichen die Vorschläge. Vor allem aber wollen die Liberalen, dass möglichst viele Entscheidungen vor Ort getroffen werden können und die Bevormundung des ländlichen Raumes durch die Ministerialbürokratie in Potsdam aufhört.
Auf die schon für den 7. Juni anstehende Europawahl stimmten sich die Liberalen durch einen Besuch der Bundes-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Dr. Silvana Koch-Mehrin, ein. Die promovierte Volkswirtin, zugleich Mutter von drei Kindern, zeigte eindrücklich auf, wie wichtig es ist, am 7. Juni zur Wahl zu gehen und sich für die FDP als die Partei zu entscheiden, die entschieden der ausufernden europäischen Regelungswut entgegentritt.
Heinz Lanfermann: 2009 wird das Jahr der Liberalen!
Bürgermeisterkandidat Gerald Lehmann präsentiert sich beim Heringsessen der Luckauer FDP
Luckau. Mit wieder zahlreichen Gästen beging der Luckauer FDP-Ortsverband am Aschermittwoch einen gelungenen Auftakt in das Superwahljahr 2009. Wie in den vergangenen Jahren gab es neben saurem Hering spannende Diskussionen über die Tagespolitik in Bund, Land und Stadt. Im Beisein des Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl, Heinz Lanfermann, präsentierten sich dabei die FDP-Kandidaten zur Landtagswahl, Ulrich Urspruch aus Straupitz und zur Bürgermeisterwahl, Gerald Lehmann aus Luckau. Daneben konnte Lothar Langner, Chef der Luckauer Liberalen, zudem den stellvertretenden Landesvorsitzenden, Prof. Martin Neumann, den Ehrenvorsitzenden der Brandenburger FDP, Jürgen Türk und den Kreisvorsitzenden der Jungen Liberalen, Rico Kerstan, zum traditionellen Heringsessen in Luckau begrüßen.


Spannende Diskussionen und saurer Hering Erstmals stellte sich Gerald Lehmann, Haupt- und Ordnungsamtsleiter bei der Stadt Luckau, als Kandidat zur Bürgermeisterwahl der Öffentlichkeit vor. Er kann sich dabei auf breite Unterstützung des bürgerlichen Lagers verlassen: Die FDP und die Allgemeine Unabhängige Wählergemeinschaft, beide arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich als eine Fraktion in der Luckauer Stadtverordnetenversammlung zusammen, werden Lehmann als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten nominieren. Dieser schilderte in seiner entschlossenen und überzeugenden Art seine Ziele und versprach einen fairen Wahlkampf: "Mit mir wird es keine Schlammschlacht geben. Luckaus Erfolg begründet sich aus konstruktiver Zusammenarbeit aller politischen Lager. Dort will ich ansetzen, wenn ich den Staffelstab von Harry Müller übernehmen darf." Lehmann kann auf 20 Jahre Erfahrung in der Kommunalpolitik verweisen - davon 11 Jahre als ehrenamtlicher Bürgermeister in Walddrehna und bis heute als Teil der Erfolgsmannschaft um den amtierenden Bürgermeister. Sein Erfolgsrezept wird es sein, Bewährtes wie die Innenstadtsanierung fortzusetzen aber auch die Beziehung der Kernstadt zu den Ortsteilen noch weiter zu verbessern. Außerdem wird sich Lehmann für den Erhalt des Luckauer Krankenhauses, der Bildungseinrichtungen und für eine auch künftig bezahlbare Wasserversorgung trotz zurückgehender Einwohnerzahlen einsetzen. Die Herausforderung demografischer Wandel wird, so Lehmann, nur mittels einer modernen Verwaltung und einer noch weiter zu verbessernden Infrastruktur zu bewältigen sein.
Heinz Lanfermann, Bundestagsabgeordneter und seit 2003 Landesvorsitzender der Brandenburger FDP, gratulierte den Luckauern zu so einem erfahrenen und umsetzungsstarken Kandidaten und sagte tatkräftige Unterstützung seiner Partei zu. Denn, so Lanfermann: "2009 wird das Jahr der Liberalen! Nicht nur angesichts guter Umfragewerte zwischen 14 und 18 Prozent für die FDP müssen die politischen Wettbewerber mit uns rechnen. Wir finden mehr und mehr Gehör. Wie in Bayern werden es auch die Brandenburger Liberalen nach langen Jahren wieder zurück in den Landtag schaffen." Die Bürger haben erkannt, dass der Staat nicht alles kann und im Wirtschaftskreislauf im Vergleich mit der mittelständischen Wirtschaft nur ein kleines Licht ist. Deshalb werde die FDP, nach einer aktuellen Emnid-Umfrage in Brandenburg bei 7 %, für die soziale Marktwirtschaft kämpfen, anstatt einer DDR light.
Lanfermann, Gesundheitsexperte der FDP-Bundestagsfraktion, ging insbesondere auf die verfehlte Gesundheitspolitik von CDU und SPD ein. "Die Große Koalition macht was sie will. Fraglich ist nur, wer will was?!" brachte er auf den Punkt, wie sich das Hin und Her der Volksparteien mit immer neuen Ideen und ständig höheren Kosten trotz schlechterer Leistungen für viele Menschen im Land darstellen dürfte. Dies konnte auch der FDP-Stadtverordnete und Arzt Jens Graßmel bestätigen: "Das Problem der Gesundheitsversorgung darf nicht aus dem Blick geraten. Gerade im ländlichen Raum wird dies eine der Herausforderungen für alle Verantwortlichen sein."
Landtagskandidat Ulrich Urspruch, Schulleiter aus Straupitz, pflichtete dem bei und ergänzte, dass auch endlich wieder eine ordentliche Bildungspolitik in diesem Land betrieben werden müsse. Er wird sich daher für den Erhalt möglichst kleiner Schulbezirke im Grundschulbereich, also für den Erhalt kleiner Schulstandorte und damit für kurze Schulwege stark machen.
Rico Kerstan, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen, gab sein Statement, was er als Versprechen der jungen Generation verstanden wissen wollte, unter der Überschrift "2009 - mein Jahr der Demokratie" ab. Nicht nur die Wahlen von Bundespräsident, Europaparlament, Bundestag und Landtag sowie - in Luckau - des Bürgermeisters stehen nämlich in diesem Jahr an. Wir blicken auf 20 Jahre Mauerfall zurück. 20 Jahre Demokratie in Freiheit und Frieden liegen hinter uns. Dies weiter zu verteidigen - gerade gegen die Demagogen am rechten und linken Rand - sei auch die Aufgabe der jungen Generation, so Kerstan.
FDP-Stadtverordneter Jens Graßmel und Bürgermeisterkandidat Gerald Lehmann gaben schließlich den Bundestags- und Landtagskandidaten ihre Wünsche mit auf den Weg: "Fragen Sie in Ihrer künftigen Funktion vor dem Beschließen neuer Gesetze einmal bei der kommunalen Ebene an, was sie denn von den Vorhaben hält, denn schließlich sind es die Vertreter vor Ort, die diese Gesetze umsetzen müssen!"
Oliver Höhno
Er gewann den Wanderpokal des Stadtverbandes und einen wertvollen Sachpreis mit 2198 Punkten vor Hans Gert Richter aus Hohen Neuendorf mit 2156 Punkten.
"Besonders freuen wir uns, dass wieder 60 Teilnehmer angetreten sind", so der Organisator, der FDP Stadtverbandsvorsitze Klaus Schuster. Unter den Teilnehmern seien in diesem Jahr auch immerhin 5 Frauen gewesen.

Die FDP begrüßt die 60 Teilnehmer des diesjährigen Skatturniers (vorne v.l.) FDP Kreisvorsitzender Hans Günther Oberlack, FDP Stadtverbandsvorsitzender Klaus Schuster, (hinten v.l.) FDP Landeschef Heinz Lanfermann und der Organisator Dr. Ulrich Tornow Stolz ist Schuster auch auf die lange Tradition der Skatrunde: "Seit nunmehr 36 Jahren findet sie immer zu Beginn eines jeden Jahres statt".
Das Turnier lockte auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen wertvollen Preisen. "Am Ende ging jeder mit einem Gewinn nach Hause, der einen höheren Wert hatte, als der Einsatz", so Schuster.
Möglich wurde das durch zahlreiche Spenden aus der heimischen Wirtschaft und von Einzelpersonen. So ließ es sich auch der FDP Landesvorsitzende von Brandenburg, Heinz Lanfermann, nicht nehmen, auch in diesem Jahr wieder persönlich vor Ort zu sein und mit einer finanziellen Spritze zum Gelingen beizutragen.
Am 10. Januar 2009 trafen sich die Liberalen der Region und zu ihrem traditionellen Dreikönigstreffen.
Von den Erfolgen des Vorjahres ausgehend haben die Teilnehmer sich auf die kommenden Herausforderungen eingestimmt. Wirtschafts- und Finanzkrise sind Ansporn, auch im neuen Jahr mit aller Kraft für eine starke Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf einzutreten und die Menschen der Region mit ihren Sorgen nicht alleinzulassen.


Besucher des Dreikönigstreffen 2009 Als Gäste wurden u.a. die Altbürgermeister Kluge und Enser begrüsst.
Höhepunkt des Dreikönigstreffens war die Vorstellung des Kleinmachnower Bürgermeisterkandidaten Wolfgang Jordan, der die Teilnehmer mit seiner Ansprache überzeugte.
Für ihn wie für uns alle gilt:
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
Etwa 45 Gäste besuchten trotz der schlechten Straßenverhältnisse das traditionelle Dreikönigstreffen der Liberalen in der Uckermark. Bei Grünkohl mit Kasseler und Pinkel (einer äußerst schmackhaften Wurst) wurde das Super-Wahljahr 2009 eingeläutet.
Neben der Europa-, Bundestags- und Landtagswahl werden in der Uckermark noch zwei hauptamtliche Bürgermeister und der Landrat gewählt.
Als Gäste konnten wir den Landesvorsitzenden der FDP Brandenburg, Heinz Lanfermann, MdB, begrüßen, der in seiner Rede auf die verfehlte Gesundheitspolitik der Bundesregierung hinwies - aber auch klare Aussagen zur Landtagswahl machte. Fazit seiner Rede: starkes Team, starke Argumente, starke FDP!
Der Kreisvorsitzende, Andreas Büttner, griff in seiner Rede die Konzeptionslosigkeit der Landesregierung an und verwies darauf, dass nur eine starke FDP im Landtag und möglichst in der Regierung zu einem wirklichen Wechsel in Brandenburg führen, weg von einer Regierung des Stillstands, hin zu einer Regierung der Zukunft!
Büttner machte ferner deutlich, dass Kandidaturen, wie die von Ministerpräsident Platzeck in der Uckermark, alleine nicht ausreichen. Man müsse die Politik wechseln.
Die FDP hat sich gefreut, dass neben Herrn Lanfermann auch die FDP-Kreisvorsitzenden aus dem Havelland, Torsten Bathmann und aus dem Landkreis Uecker-Randow, Mogens Brattig, sowie Gäste von der SPD und der CDU anwesend waren.
Und nächstes Jahr wird es wieder am 06.01. das Dreikönigs-Treffen in Prenzlau geben. Dann mit Abgeordneten der neuen Fraktion im Landtag!