Prof. Martin Neumann: Nationales Stipendienprogramm wird auch für Brandenburg ein Erfolg werden


Prof. Martin Neumann MdB Berlin, den 22. Juli 2010. Zur Ankündigung erster Unternehmen aus Südbrandenburg, das nationale Stipendienprogramm mitzufinanzieren, erklärt der Forschungs- und hochschulpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und stellvertretende FDP-Landesvorsitzende in Brandenburg, Professor Martin NEUMANN:
Die Brandenburger Hochschulen haben bereits die ersten Zusagen regionaler Unternehmen für die Kofinanzierung von Stipendien im nationalen Stipendienprogramm des Bundes erhalten. Damit ist bereits vor In-Kraft-Treten des Gesetzes zum kommenden Wintersemester der Beweis erbracht, dass auch Studierende in den neuen Bundesländern von diesen Stipendien profitieren werden.
Und entgegen der Ankündigungen der Brandenburger Wissenschaftsministerin verfügen auch Brandenburger Hochschulen im ländlichen Raum - das zeigt das Beispiel Hochschule Lausitz in Senftenberg- über sehr gute Kontakte zur regionalen Wirtschaft. Die Unternehmen in der Region identifizieren sich mit ihren Hochschulen vor Ort und sie haben erkannt, dass sie mit eigenem finanziellen Engagement gegen den drohenden Fachkräftemangel vorgehen können. Die Hochschulen und ihre Studierenden werden sich durch das nationale Stipendienprogramm noch mehr mit ihrer Region und der regionalen Wirtschaft vernetzen und identifizieren.
Das nationale Stipendienprogramm ermöglicht es bereits ab dem kommenden Wintersemester bis zu acht Prozent der leistungsstärksten Studierenden monatlich mit 300 EUR zu unterstützen. Dieses Stipendium wird zudem einkommensunabhängig und BAföG-anrechnungsfrei nach Leistungsgesichtspunkten von den jeweiligen Hochschulen vermittelt.
Langfristig werden bis zu 200.000 Studierende eine finanzielle Unterstützung für ihr Studium erhalten, ohne - im Gegensatz zu Studienkrediten und BAföG - eine Rückzahlungsverpflichtung eingehen zu müssen. Außerdem setzt die christlich-liberale Bundesregierung den Grundstein für den Auf- und Ausbau einer Stipendien- und Alumnikultur in Deutschland. Privatpersonen, Unternehmen und Vereine erhalten die Möglichkeit, sich für mehr Bildung in Deutschland zu engagieren und damit dem drohenden Fachkräftemangel mit vereinten Kräften zu begegnen.
Marion Vogdt: Landeshaushalt ist ohne Klarheit und ohne Wahrheit

Marion Vogdt MdL
Finanzminister Markov verschleiert dem Parlament die Gründe für die von ihm erlassene Haushaltssperre
Potsdam, den 22. Juli 2010. Die heutige Ausgabe der "Potsdamer Neueste Nachrichten" berichtet über eklatante Rechenfehler des Finanzministers: Die Grundlage für die von ihm erlassene Haushaltssperre beruhe nach Aussagen von Mitarbeitern der Landesregierung auf "dilettantischen" Berechnungen des Ministers.
Dazu sagte Marion Vogdt, Haushalts- und Finanzpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag Brandenburg: "Bereits in der Sondersitzung des Finanzausschusses Anfang Juni konnte Minister Markov nicht erklären, wie es zu dem plötzlich von ihm entdeckten Haushaltsloch kommen konnte."
Das Parlament müsse nun schnellst möglich vom Finanzministerium über vermeintlich "verschwundene" Millionenbeträge aufgeklärt werden. Dies müsse auch zu den entsprechenden Konsequenzen für den Landeshaushalt führen, fordert Marion Vogdt. "Mit der überraschend verhängten Haushaltssperre hat der Finanzminister gezeigt, dass er seinen Haushalt nicht im Griff hat. Nun offenbart sich einmal mehr, dass Markov anscheinend noch nicht einmal die Ursachen des von ihm entdeckten Haushaltslochs kennt."
Spätestens nach der Sommerpause will die FDP-Fraktion von der Landesregierung Klarheit und Wahrheit über den Landeshaushalt erlangen. Einen entsprechenden Antrag hierzu hat die FDP-Fraktion bereits vor der Sommerpause eingebracht; jetzt zeigt sich, dass dieser Antrag dringend geboten war.









