FDP Brandenburg -

Dienstag, 9. Februar 2010
05.02.2010

Heinz Lanfermann: Platzeck verliert die Maßstäbe


Heinz Lanfermann
Zu der Äußerung von Ministerpräsident Platzeck, bei der Kritik an Rot-Rot in Brandenburg gingen ihm "selbsternannte Revolutionswächter auf den Keks", äußert sich der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der FDP Brandenburg Heinz Lanfermann:

Wenn Ministerpräsident Platzeck diejenigen, die die Haltung der Linken in Brandenburg zur Bewältigung von Stasi-Verstrickungen und Platzecks Kuschelkurs mit einer Fraktion, in der immerhin fast ein Viertel aus teils früher und teils unlängst enttarnten Ex-IMs besteht, als "selbsternannte Revolutionswächter" bezeichnet, ist dies geradezu ein Schlag ins Gesicht aller Stasi-Opfer. Unter ihnen gibt es etliche, die noch immer seelisch und körperlich unter den Nachwirkungen der Verfolgung leiden. Wenn man sie mit Eiferern und Helfern des undemokratischen Regimes im Iran gleichsetzt, die gerade in den letzten Monaten durch sogar gewalttätige Verfolgung der demokratischen Opposition in Erscheinung getreten sind, ist dies völlig inakzeptabel und zeigt, dass der Ministerpräsident die Maßstäbe verloren hat. Für diese schlimme Entgleisung sollte Platzeck sich öffentlich entschuldigen. weiter...

05.02.2010

Hans-Peter Goetz: Ministerpräsident hat seltsames Demokratieverständnis


Hans-Peter Goetz

FDP zeigt sich irritiert über "Revolutionswächter-Vergleich"

„Der Ministerpräsident hat offenbar ein seltsames Verhältnis zur Pressefreiheit“. Mit diesen Worten reagiert FDP Fraktionschef Hans-Peter Goetz auf Äußerungen Platzecks, der Journalisten mit Revolutionswächtern gleichgesetzt hatte. Auf diese Weise hatte der Ministerpräsident die Medien für ihre Art der Berichterstattung über die rot-rote Landesregierung kritisiert.

„Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut in diesem Land, anders als in Ländern, in denen es Revolutionswächter gibt“, so Goetz. Auch in Brandenburg habe die Berichterstattung der Medien schon zahlreiche Skandale und Verfehlungen aufgedeckt, erinnert Goetz.

„Herr Platzeck sollte froh darüber sein, das die Medien in Brandenburg heute keine Staatsorgane mehr sind, sondern unabhängig berichten“, erklärt der Liberale.

Die Kritik an der Berichterstattung über die Landesregierung könne er nicht verstehen. „Im gleichen Vortrag hat Platzeck vor Unternehmern die Stasi-Fälle in der Landesregierung einmal mehr heruntergespielt. Wieder spricht er nur von 2 Fällen, richtigerweise sind es aber 6 Fälle. Da muss sich Platzeck nicht wundern, wenn die Medien dies richtig stellen und ihrer Aufgabe als indirekte vierte Gewalt im Staate nachkommen“, so Goetz. 

Liberale verabschieden langgedienten Bürgermeister

Mit Wirkung vom 31.01.2010 legte Johannes Wohmann als Bürgermeister der Sängerstadt Finsterwalde sein Amt nieder. Das liberale Urgestein, das bereits seit 1990 der Verwaltung seiner Heimatstadt vorstand, konnte altersbedingt nicht erneut zur Wahl antreten.
Die Freien Demokraten danken Johannes Wohmann aus diesem Anlass für sein hohes persönliches Engagement im Land Brandenburg, im Kreis Elbe-Elster und natürlich ganz besonders als Bürgermeister seiner Stadt Finsterwalde. Allen Widrigkeiten zum Trotz setzte er sich stets mit Erfolg für die liberale Sache ein. Anerkennend ist festzustellen, dass das Wirken von Johannes Wohmann seine Handschrift hinterlassen hat - eine Handschrift, die auch seinem Nachfolgern Orientierung sein wird. Für die Zukunft und den neu beginnenden Lebensabschnitt wünschen die märkischen Liberalen alles Gute, Gesundheit und Schaffenskraft, und hoffen auch zukünftig auf einen gemeinsamen Dialog und den hilfreichen Austausch von Erfahrungswerten.
04.02.2010

Hans-Peter Goetz: Mogelpackung bei Kinderbetreuung


Hans-Peter Goetz

FDP: Landesregierung operiert mit falschen Zahlen 

Die Qualität frühkindlicher Bildung in Brandenburg leidet aus Sicht der Liberalen unter deutlich zu wenig Personal. „Auf einen Erzieher kommen in Brandenburg 12,1 Kinder über 3 Jahre, im Bundesdurchschnitt liegt der Schlüssel bei 1 zu 9,8“ , erläutert der Fraktionsvorsitzende der FDP, Hans-Peter Goetz. Er bezieht sich damit auf Analysen der Bertelsmann-Stiftung, die Zahlen aus dem Jahr 2008 zugrunde legt. „Im Koalitionsvertrag hat die Landesregierung eine Verbesserung des Kitaschlüssels für über 3 jährige von 1:13 auf 1:12 versprochen. Nach den Zahlen der Bertelsmann Studie lag der Schlüssel schon vor Antritt der Landesregierung bei etwa 1:12. So kann man sich Verbesserungen natürlich auch schön reden“, erklärt Goetz. Er warte nur darauf, dass die Landesregierung dank ihrer falschen Zahlen Vollzug bei der Verbesserung der Kita-Betreuung vermelde.

„Kinder sollen in den Kitas Bildung erfahren und nicht nur beaufsichtigt werden“, so Goetz. Daher sei der Personalschlüssel das wichtigste Kriterium für die Bildungsqualität in Kindertageseinrichtungen. Mit einem 13. Platz im Ranking der Bundesländer dürfe Brandenburg sich nicht zufrieden geben. „Auf diese Weise werden viele Kindern, vor allem aus benachteiligten Familien, die Zugangs- und Startchancen verwehrt“, so Goetz.

Vor dem Hintergrund des bestehenden Erzieherinnenmangels fordert er eine Erhöhung der Ausbildungskapazitäten und verbesserte Arbeitsbedingungen. „Nur dann bleibt der Beruf für junge Menschen attraktiv“, erklärt der Liberale. 

Größter Preisskat Nordbrandenburgs war wieder voller Erfolg

FDP Turnier mit reizenden Teilnehmern


Heinz Lanfermann (MdB) bei der
Begrüßung der Gäste
Seit 38 Jahren organisiert der FDP Ortsverband in Hohen Neuendorf zu Beginn eines jeden Jahres ein großes Skatturnier. Auch in diesem Jahr traten wieder 65 reizende Mitspieler an. Gast und Sponsor der Veranstaltung ist seit vielen Jahren der FDP-Landesvorsitzende Heinz Lanfermann (Bild: bei der Begrüßung der Gäste). 

Sieger der diesjährigen Veranstaltung wurde Mario Gallas aus Bergfelde. Er übernahm damit den Wanderpokal der FDP Hohen Neuendorf von Rainer Mohr aus Borgsdorf, der in diesem Jahr mit knappem Abstand den zweiten Platz erreichte.

"Die lange Tradition von 38 Jahren verpflichtet, und so konnte auch in diesem Jahr jeder Teilnehmer wieder einen Gewinn mit nach Hause nehmen, der höher war, als sein
Heinz Lanfermann im Gespräch mit FDP Vertretern aus Oberhavel
Einsatz", freute sich der Stadtverbandsvorsitzende Klaus Schuster. Bei einem Startgeld von 7,- Euro pro Person wurden Gewinne im Wert von über 1000,- Euro ausgeschüttet. Möglich wird das alljährlich durch Spenden aus der Wirtschaft in Oberhavel und von Einzelpersonen. Damit ist das Turnier für die FDP Hohen Neuendorf immer ein gelungener Auftakt in ein neues Jahr, bietet es doch in ungezwungener Atmosphäre die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. 

FDP unterstützt Forderungen der Gewerkschaft der Polizei


Hans-Peter Goetz bei der Demonstration der GdP vor dem Landtagsgebäude

Sicher leben in Brandenburg - unter diesem Motto protestierte die Gewerkschaft der Polizei am Mittwoch früh vor dem Landtag gegen die Kürzungspläne der Landesregierung.

FDP Fraktionschef Hans-Peter Goetz stellte sich im Gespräch mit den Gewerkschaftsvertretern hinter die Forderungen der Polizeibeamten. "Es gibt Kernbereiche staatlicher Tätigkeit, dazu gehört neben der Bildung und der Justiz auch die Polizei", so Goetz. Diese Bereiche seien nicht verhandelbar, hier dürfe der Staat keinerlei Abstriche machen.

"Ich weiß, dass Sie schon jetzt trotz aller Mühe und Überstunden nicht mehr jederzeit in der Lage sind , alle Aufgaben und Anforderungen in erwartet hoher Qualität zu erfüllen", so Goetz gegenüber den Beamten. Brandenburg brauche daher eine Polizeistruktur, die eine handlungsfähige und bürgernahe Polizei garantiere.

In der anschließenden Landtagsdebatte machte der Liberale seine Forderungen gegenüber der Landesregierung erneut deutlich. "Brandenburg ist nicht Schleswig-Holstein! Das Land ist fast so groß wie Belgien! Auf 30.000 Quadratkilometern reichen die jetzigen Beamten nicht aus, um die Sicherheit im Land zu gewährleisten", so Goetz.

 Natürlich wolle die Landesregierung nicht, dass das Durchschnittsalter der Polizisten immer weiter steige, "aber Sie nehmen es billigend in Kauf", nannte Goetz ein Beispiel. 

Gemeinsamer Neujahrsempfang von Fraktion und Partei

Rund 200 Gäste waren der Einladung von Landtagsfraktion und Landespartei gefolgt und kamen trotz des nasskalten Winterwetters ins Potsdamer Kongresshotel am Templiner See. Denn bereits zum zwanzigsten Mal veranstalteten die märkischen Liberalen mit Brezeln, Sekt und guter Laune ihren Neujahrsempfang. Nach den Grußworten des Landesvorsitzenden Heinz Lanfermann, des Fraktionsvorsitzenden Hans-Peter Goetz und des kommissarischen Generalsekretärs Andreas Büttner legte der Ehrenvorsitzende Hinrich Enderlein seine Gedanken zum Thema "20 Jahre - Liberales in Brandenburg" dar. Zu den FDP-Mitgliedern unter den Zuhörern gesellten sich auch Gäste aus Wirtschaft und Gesellschaft, das bekannteste Gesicht war sicherlich die achtfache Kanu-Olympiasiegerin Birgit Fischer.


>>> Link zur Bildergalerie
Rede des Ehrenvorsitzenden Dr. h.c. Hinrich Enderlein zum Nachlesen (PDF-Dokument)

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